Wie funktioniert eine E-Zigarette?

Dampfen etabliert sich zusehends, sowohl in Deutschland als auch weltweit. Und das, obwohl es im Vergleich zum Rauchen schon ein wenig komplizierter ist. Schließlich besteht eine E-Zigarette aus verschiedenen Komponenten, die aufeinander abgestimmt sein müssen. Wir möchten hier nun erklären, um welche Komponenten es sich bei einem normalen E-Zigaretten Starterset üblicherweise handelt und wie diese zusammenarbeiten, damit Dampf entsteht.

Die wichtigsten Bestandteile einer E-Zigarette

Statt Tabak kommt bei der E-Zigarette Liquid zum Einsatz. Diese oftmals nikotinhaltige Flüssigkeit wird bei den meisten Verdampfertypen in Tanks gespeichert. Solche Verdampfer werden dementsprechend Tankomizer genannt oder Clearomizer, falls der Tank durchsichtig ist. Seine Energie bezieht der Verdampfer vom Akku, der in der Regel den unteren Teil der E-Zigarette darstellt. Hierbei kommen leistungsfähige Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz, deren Kapazität in Milliamperestunden (mAh) gemessen wird. Ein normaler eGo-Akku kommt beispielsweise auf 650-1100 MAh, was je nach Dampfverhalten einen halben bis ganzen Tag ausreicht. Im Wesentlichen besteht also jede E-Zigarette aus einem Verdampfer und einem Akku.

So funktioniert die E-Zigarette

Am Akku findet sich nun ein Knopf, der sogenannte Feuertaster, mit dem die E-Zigarette aktiviert wird. Der Akku liefert dann Strom an den Verdampfer, damit dieser mit dem Verdampfungsprozess beginnen kann. Dabei wird das Liquid über einen Docht zunächst zur Heizwendel geführt, welche im Verdampferkopf sitzt. Je nachdem, ob die Heizwendel (auch Coil genannt) oben oder unten im Verdampfer sitzt, spricht man von Top-Coil oder Bottom-Coil. Top-Coil-Verdampfer verfügen über einen entsprechend langen Docht, der durch den gesamten Tank reichen muss.

Bei der Heizwendel (Coil) selbst handelt es sich um eine meist aus Kanthaldraht gewickelte Heizspule, die sich durch die Stromzufuhr erhitzt und dadurch das dort ankommende E-Liquid in Dampf aufgehen lässt. Dieser Dampf wird nun im gleichen Moment vom Nutzer über Dampfkanal und Mundstück zum Mund gezogen und inhaliert. Der Feuertaster wird während dieses Vorgangs – also während des Zuges – gedrückt gehalten. Es empfiehlt sich übrigens, den Feuertaster schon kurz vor dem Beenden des Zuges loszulassen, damit kein Dampf zurückbleibt, der im Innern des Verdampfers kondensieren kann (siehe auch Zugtechniken bei Dampfen).

Die Ausnahme bilden Automatikakkus, die über einen integrierten Unterdruckschalter verfügen und sich beim Ziehen an der E-Zigarette von selbst aktivieren. Diese Akkus werden meist bei sehr kleinen E-Zigaretten wie der Green Smoke verbaut, die in Form und Farbe normalen Tabakzigaretten ähneln.

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