Variable Watt – Variable Volt: Leistung bei E-Zigaretten

Variable Volt- und Watteinstellungen gehören mittlerweile zum Standardrepertoire bei den meisten Akkuträgern. Viele Einsteiger fragen sich daher, wie diese Einstellmöglichkeiten eigentlich das Dampfen beeinflussen, welcher der beiden Modi der sinnvollere ist und welche Einstellungen zu wählen sind.

VV und VW für Einsteiger: Geeignet oder nicht?

Eine Frage soll gleich vorweg geklärt werden: Sind Geräte mit VV- und VW-Modi für Einsteiger geeignet? Diese Frage kann mit Ja beantwortet werden. Denn bei den meisten Einsteigern handelt es sich um Umsteiger, welche die Tabakzigarette durch die E-Zigarette ersetzen. Da kann es nur hilfreich sein, die Dampfmenge und den Flash zu Beginn erhöhen zu können. Ehemals starken Rauchern, die erstmals eine E-Zigarette kaufen möchten, können daher auch getrost leistungsfähigere Geräte wie der VAMO V5 AKKU-TRÄGER empfohlen werden, da diese über genügend Leistungsreserven verfügen.

Was genau ist unter VV und VW zu verstehen?

VV/Variable Volt: Mit dieser Einstellung wird es ermöglicht, die Spannung so einzustellen, dass sie am besten zum gerade verwendeten Verdampfer passt. Dabei spielt dessen Ohmzahl, also der Widerstand, eine wichtige Rolle. Je größer der Widerstand, desto mehr Spannung wird benötigt, um die Dampfmenge zu erhöhen. Die Voltzahl nimmt zudem direkten Einfluss auf die Intensität des Geschmacks sowie auf den Flash. Bei höheren Voltzahlen geht bei manchen Verdampfern das Plus an Dampf meist mit einer Reduzierung des Geschmacks einher.

VW/Variable Watt: Mit dieser Einstellmöglichkeit wird die Leistung reguliert. Im Gegensatz zum VV-Modus, spielt der Widerstand in Ohm dabei keine Rolle mehr. Wurde einmal eine passende Leistungseinstellung gefunden, kann diese auch beim Wechsel von verschiedenen Verdampfern beibehalten werden, ganz gleich, mit welchem Widerstand diese versehen sind. Bei den meisten Akkuträgern reicht das Leistungsspektrum von 3 bis 15 Watt. Es sind mittlerweile jedoch vermehrt Geräte auf den Markt gekommen, die eine deutlich höhere Akkuleistung erlauben. Das gilt insbesondere im Zusammenhang mit dem Sub-Ohm-Dampfen.

Wieviel Volt und Watt sollen es sein?

Die richtige Spannung ist abhängig vom verwendeten Verdampfer, dem Widerstand (Ohm) und nicht zuletzt natürlich auch vom persönlichen Geschmack. Für die meisten Clearomizer sind Einstellungen zwischen 3,2 und 3,7 Volt passend, sofern Widerstände zwischen 1,8 und 2,2 Ohm verwendet werden. Gerade Kombiakkus verfügen meist nur über einen VV-Modus, der sich mithilfe eines Rädchens an der Unterseite regulieren lässt.

Nicht zu vernachlässigen ist der persönliche Geschmack. Deswegen können an dieser Stelle auch nur allgemeine Hinweise gegeben werden, was die Einstellungen anbelangt. Einige E-Liquids schmecken besser, wenn sie eher kühl gedampft werden, also bei geringerer Spannung. Das gilt insbesondere für fruchtigere Aromen wie Erdbeere, Kirsche oder Mentholliquids. Liquids mit Tabak- oder Kaffeegeschmack werden hingegen bevorzugt wärmer gedampft. Um hier die richtige Kombination zu finden, hilft nur eines: Ausprobieren!

Grundsätzlich sollten dabei aber die Richtwerte eingehalten werden, die für den jeweiligen Verdampfer bzw. Atomizer gelten. Zu hohe Einstellungen können dem Gerät schaden. Bei einer zu hohen Voltzahl ist es beispielsweise möglich, dass die Heizwendel durchbrennt und sich kurz darauf ein verbrannter, kokeliger Geschmack entwickelt. In dem Fall muss der Verdampferkopf ausgewechselt werden. Die Ohmzahl ist übrigens bei den meisten dieser Köpfe seitlich eingraviert. Welche Einstellungen maximal zu wählen sind, lässt sich meist der beigefügten Anleitung entnehmen.

Für wen das Dampfen noch Neuland ist, der sollte sich zu Beginn keine allzu komplexen Geräte zulegen. Ein Kombiakku, bei dem sich die Voltzahl im Bereich zwischen 3,2 und 4,8 Volt regulieren lässt, ist für den Anfang ausreichend. Letzten Endes ist die Wirkung in Form des Flashs auch nicht allein von Spannung und Leistung abhängig, sondern auch vom Nikotingehalt des Liquids.

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