Typische Anfängerfehler beim Dampfen

Wer den Schritt von der Tabakzigarette zur E-Zigarette wagt, sieht sich am Anfang mit dem Umstand konfrontiert, dass Dampfen ein wenig komplizierter als Rauchen ist. Verdampfer, Akkus und Liquids bieten eben mehr Spielraum und Möglichkeiten als Zigarette und Feuerzeug. Typische Anfängerfehler und technische Probleme, wie sie beispielsweise bei einem EVOD Starterset oder einem eGo Starterset vorkommen können, lassen sich aber meist schnell in den Griff bekommen.

Falsche Zugtechniken

An E-Zigaretten wird langsamer und weniger stark gezogen als an Tabakzigaretten. Der Verdampfungsprozess bleibt nämlich konstant und verstärkt sich nicht, wenn heftiger an der E-Zigarette gezogen wird. Für eine optimale Dampfentwicklung empfiehlt es sich, langsam und gleichmäßig an der E-Zigarette zu ziehen und sich mit neuen Zugtechniken vertraut zu machen.

Zu hohe Spannung

Eine zu hohe Spannung bei VV-Akkus bzw. Akkuträgern kann dazu führen, dass die Heizwendel durchbrennt. Das macht sich durch einen kokeligen, verbrannten Geschmack bemerkbar. In diesem Fall muss der Verdampferkopf (Atomizer) gegen einen neuen ausgetauscht werden. Beim Einstellen der Spannung sollte daher unbedingt auf den Widerstand des Atomizers geachtet werden. Dieser wird meist seitlich aufgedruckt oder eingeprägt.

Zu geringer Liquidnachfluss

Ist zu wenig E-Liquid im Tank oder wird dieses nicht in ausreichender Menge zur Heizwendel geführt, kann dies ebenfalls einen verbrannten, kokeligen Geschmack hervorrufen. Tanks, die zum ersten Mal befüllt werden bzw. neu eingesetzte Atomizer sollten vor der ersten Benutzung einige Minuten ruhen, damit sich der Docht mit Liquid vollsaugen kann.

Technische Probleme mit Akkus

Normalerweise leuchtet bei Betätigung des Feuertasters immer eine Kontrollleuchte auf. Meist ist diese in den Taster selbst integriert. Liefert der Akku nun keinen Strom, leuchtet auch diese LED nicht auf, was drei Ursachen haben kann: Entweder ist der Akku defekt, vollständig entladen oder abgeschaltet.

Ein defekter Akku muss ausgetauscht und entsorgt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass Akkus wie Batterien nicht in den Hausmüll gehören, sondern gesondert entsorgt werden müssen.

Entleerte Akkus lassen sich einfach mit dem mitgelieferten Ladegerät aufladen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass ausschließlich die dafür vorgesehenen bzw. mitgelieferten Geräte verwendet werden, auch wenn ähnliche Ladegeräte (wie z.B. für Laptops oder Smartphones) den gleichen Anschluss verwenden. Die Verwendung falscher Ladegeräte kann wie bei anderen akkubetriebenen Geräten zu Kurzschlüssen führen und den Akku irreparabel beschädigen.

Abgeschaltete Akkus lassen sich meist durch die 5-Klick-Abschaltung wieder einschalten. Diese ist am weitesten verbreitet (z.B. beim EGO Starterset oder EVOD Starterset) und erfordert das fünfmalige Drücken des Feuertasters in schneller Abfolge. Ein erfolgreich aktivierter Akku quittiert dies meist mit mehrmaligem Blinken.

Problem mit austretendem Liquid bzw. Kondenswasser

Bei vielen E-Zigaretten bzw. Verdampfern kommt es vor, dass sich im Dampfkanal Kondenswasser ansammelt. Das macht sich vor allem durch einen bitteren Geschmack im Mund bemerkbar. Deswegen sollte der Verdampfer in regelmäßigen Abständen zerlegt und mit einem Papiertaschentuch gereinigt werden. Meist sammelt sich das Wasser im Bereich des Driptips, das sich bei den meisten Verdampfern einfach abziehen lässt. Um das Problem zu verringern, kann auch eine spezielle Zugtechnik angewendet werden. Der Zug wird einfach für ein bis zwei Sekunden nach loslassen des Feuertasters fortgesetzt, wodurch weniger Dampf im Kanal zurückbleibt.

Tritt Liquid seitlich am Tank aus, kann dies auf einen undichten oder nicht fest genug verschraubten Tank hinweisen. Gerade bei Verwendung von metholhaltigen Liquids empfiehlt es sich, immer Verdampfer mit Glastanks zu verwenden, da diese deutlich widerstandsfähiger gegen deren Inhaltsstoffe sind.

Knistern beim Ziehen an der E-Zigarette

Das Knistern ist völlig normal und vor allem bei neuen Verdampferköpfen oft zu hören. Viele Dampfer mögen dieses Geräusch sogar, da es ein wenig an den Verbrennungsprozess einer normalen Tabakzigarette erinnert.

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