Manuelle und automatische Akkus bei E-Zigaretten

Manuell oder Automatik?

Nein, hier geht es nicht um Getriebe bei Pkws, sondern um automatische Akkus wie bei der Green Smoke und manuelle Akkus wie die Nox24 EVOD bei E-Zigaretten. Eine Frage, die sich vielen Neulingen, die gerade vom Rauchen auf E-Zigaretten umsteigen, stellt, ist die, welches der beiden Systeme nun das komfortablere und verlässlichere ist. Der Unterschied zwischen manuellen und automatischen Akkus ist schnell erklärt. Manuelle Akkus werden durch Knopfdruck aktiviert. Dabei kommt der häufig so genannte Feuertaster zum Einsatz. Automatische Akkus aktivieren sich über einen Unterdruckschalter von alleine, sobald an der E-Zigarette gezogen wird.

Manuelle und automatische Akkus im Vergleich

Die überwiegende Anzahl der am Markt befindlichen Akkus und Akkuträger verfügt über eine manuelle Aktivierung. Das muss aber nicht heißen, dass Automatikakkus grundsätzlich schlechter sind. So erfreut sich beispielsweise die Green Smoke, die in Farbe und Format einer normalen Tabakzigarette sehr ähnlich ist, vor allem in den USA einer großen Beliebtheit. Und tatsächlich sind es vor allem kleinere E-Zigaretten, die bevorzugt mit Automatikakkus ausgestattet werden. Das mag unter anderem daran liegen, dass hier einfach kein Feuertaster mehr passt, weder in optischer noch in funktionaler Hinsicht.

Automatikakkus werden von einigen Dampfern auch einfach als praktischer angesehen, weil unter anderem z.B. der Feuertaster im Dunkeln nicht erst gesucht werden muss. Auf der anderen Seite gelten Automatikakkus aber auch als störungsanfälliger, was dazu führt, dass gerade bei erfahrenen Dampfern bevorzugt manuelle Akkus im Einsatz sind.

Mögliche Probleme mit automatischen Systemen

Gerade bei billigen Geräten hat es in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit Fehlfunktionen gegeben. So gibt es beispielsweise Berichte, nach denen sich eine E-Zigarette automatisch aktiviert hat, wenn sie nah an ein Mobiltelefon gelegt wurde, das gerade sendet. Tatsächlich kann das Signal bei Geräten mit Mikrofonschalter dazu führen, dass sich die E-Zigarette praktisch von alleine aktiviert. Diese Schalter reagieren normalerweise nur auf das Geräusch einströmender Luft.

Die Frage ist, ob von solchen Geräten nun eine Gefahr ausgeht? Normalerweise verfügt jede E-Zigarette, egal ob automatisch oder manuell, über eine Schutzschaltung gegen Überhitzung. Diese wird nach einigen Sekunden aktiviert. Dampfer sollten also darauf achten, nur hochwertige Automatikgeräte zu verwenden. Heute treten derlei Fehlfunktionen aber nur noch sehr selten auf.

Zu bedenken ist weiter, dass automatische Akkus sehr empfindlich auf Feuchtigkeit reagieren. Sollte Liquid oder Kondenswasser am Verdampfer vorbei in den Akku gelangen, kann dieser dadurch zerstört werden. Es empfiehlt sich, solche Geräte regelmäßig zu pflegen und zu warten, wobei Dichtungen bei Bedarf ausgetauscht und Liquidreste mit einem Papiertaschentuch aufgenommen werden.

Manuelle Systeme

Bei manuellen Systemen wird die E-Zigarette  per Knopfdruck aktiviert. Das ermöglicht es dem Nutzer, die Dampfmenge besser zu dosieren. Zudem erleichtern manuelle Akkus die Anwendung verschiedener Zugtechniken. Viele Nutzer sprechen auch von einer intensiveren Geschmacksentwicklung. Ein Vorteil dieser Systeme besteht auch darin, dass sie sich komplett abschalten lassen, was eine Aktivierung aus Versehen, wie sie beispielsweise durch Aufbewahrung in der Hosentasche ausgelöst werden könnte, unterbindet. Die meisten Geräte verfügen über eine 5-Klick-Abschaltung. Dazu wird der Feuertaster fünfmal in schneller Abfolge betätigt. Ein weiterer Vorteil zeigt sich mit der deutlich größeren Auswahl an Produkten, da manuelle Akkus einfach von den meisten Dampfern bevorzugt werden.

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