Fehlerbehebung bei der E-Zigarette: Gekonnt unter Dampf bleiben

Auch E-Zigaretten können mal den Dienst versagen oder gerade nicht so funktionieren, wie Du es von ihnen erwartest. Kein Grund aber, sich gleich wieder eine Tabakzigarette anzustecken, denn die Fehler lassen sich oftmals mit nur wenigen Handgriffen wieder beheben. Die folgenden vier Abschnitte erläutern die am häufigsten vorkommenden Probleme mit E-Zigaretten und vermitteln ein paar praktische Tipps, wie diese schnell in den Griff zu bekommen sind.

1. Es dampft zu wenig!

Mit diesem Problem musste sich garantiert jeder Dampfer irgendwann schon einmal auseinandersetzen. Die zu geringe Dampfentwicklung kann noch dazu verschiedene Ursachen haben. Eine davon ist die falsche Zugtechnik. Gerade Anfänger neigen dazu, an der E-Zigarette wie an einer Tabakzigarette zu ziehen, also kurz und heftig. Das klappt aber nicht, denn beim Dampfen lassen wir es etwas gemächlicher angehen. Deswegen langsam und nicht zu fest ziehen, denn dann kommt auch die Heizwendel mit dem Verdampfen hinterher.

Ist der Atomizer (Verdampferkopf) schon eine Weile im Dienst, kann sich das ebenfalls negativ auf die Dampfentwicklung auswirken. Verdampferköpfe sind Verschleißteile. Je nach Modell und Dampfgewohnheiten halten sie einige Tage und manchmal sogar mehrere Wochen. Mit der Zeit setzen sie sich jedoch mit Liquidrückständen zu und die Dampfentwicklung nimmt kontinuierlich ab. Dann wird es Zeit, den Atomizer auszutauschen. Ersatzverdampferköpfe finden sich bei uns im E-Zigaretten Online-Shop.

Es kann aber auch sein, dass ganz einfach das Depot oder der Tank leer ist. In dem Fall muss einfach Liquid nachgefüllt werden und fertig. Und wo wir gerade dabei sind: Ist der Akku noch geladen? So gut wie jeder Akku und Akkuträger verfügt über eine Leuchtdiode, die aufleuchtet, sobald der Feuertaster bedient wird. Leuchtet nichts, dann muss der Akku an die Ladestation.

2. Beim Ziehen gerät Flüssigkeit in den Mund!

Bei dieser Flüssigkeit handelt es sich meist nicht um reines E-Liquid, sondern vielmehr um kondensierten Dampf. Das passiert, wenn Du zu stark ziehst, aber nicht lang genug. Wenn Du den Feuertaster loslässt, ziehe noch eine Sekunde länger an der E-Zigarette, damit der komplette Dampf abgesaugt wird. Dadurch lässt sich das sog. Siffen zwar nicht komplett vermeiden, wohl aber stark einschränken.
Wenn es jedoch reines Liquid ist, das beim Ziehen in den Mund gelangt und im Übrigen nicht viel besser schmeckt, kann es sein, dass einfach nur der Tank überfüllt ist. In dem Fall einfach Tank abschrauben und etwas Liquid ins Fläschchen zurückfließen lassen.

3. Ich muss sehr stark ziehen, damit überhaupt etwas herauskommt!

Bei Verdampfern mit Wattedepot kann zu viel Filterwatte enthalten sein. Das erschwert den Zug. Abhilfe schafft ein dünner, spitzer Gegenstand, mit dem die Watte vorsichtig etwas aufgelockert werden kann.

Bei einem Tankverdampfer kann es hingegen schon ausreichen, ihn bei nächster Gelegenheit komplett auseinander zu schrauben und jedes Teil zu säubern. Liquidreste können die Luftzufuhr verstopfen oder zumindest einschränken. Bei Verdampfern mit Luftzufuhrkontrolle einfach prüfen, welche Einstellung gewählt ist und entsprechend modifizieren (meist ein Rädchen an der Verdampferbasis).

4. Der Dampf schmeckt seltsam oder hat einen kokeligen, verbrannten Geschmack!

In solchen Fällen hilft meist nur, den Verdampferkopf auszutauschen bzw. Selbstwickelverdampfern eine neue Wicklung zu verpassen. Ist die Heizwendel einmal durchgebrannt, weil beispielsweise des Öfteren zu stark an der E-Zigarette gezogen wurde, kann die daraus resultierende hohe Temperaturentwicklung die Heizwendel beschädigen.

Es können sich aber auch Liquidreste an der Heizwendel festgesetzt haben. Diese lassen sich bei manchen Verdampfern wie z.B. dem EVOD MT3 durch einen sog. Dryburn beseitigen. Dabei wird die Heizwendel freigelegt, also der Tank von der Base geschraubt, und dann für mehrere kurze (1-2 Sekunden) Intervalle befeuert, bis der glühende Draht zu sehen ist.

Eine weitere Ursache ist oftmals in der zu knappen Versorgung mit Liquid zu finden. Top Coil Verdampfer wie beispielsweise CE4 Verdampfer transportieren das Liquid über einen Docht mittels Kapillareffekt zur Heizwendel. Gerade frisch befüllte Verdampfer sollten 5-10 Minuten stehen gelassen werden, bevor sie das erste Mal aktiviert werden. So können sich Docht und Verdampfer mit Liquid vollsaugen. Bei einem Bottom Coil Clearomizer wie dem EVOD MT3 tritt dieses Problem seltener auf, da sich die Heizwendel im unteren Bereich des Verdampfers befindet und damit die ganze Zeit im Liquid steht.

Nicht entmutigen lassen!

Wer einmal den Schritt vom Rauchen zum Dampfen gemeistert hat, der hat auch die größte Hürde genommen. E-Zigaretten sind im Grunde einfach zu bedienen und für jedes Problem gibt es auch eine passende Lösung. Und wenn sich die Angelegenheit mal komplizierter gestalten sollte, findest Du als Dampfer eine stets hilfsbereite Community mit zahlreichen Dampfexperten vor, die Dir auch bei spezielleren Problemen weiterhelfen kann.

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.