Die richtige Pflege und Reinigung für E-Zigaretten

E-Zigaretten sind leicht zu bedienende Geräte. Auch wenn es sich zum Beipsiel beim EGO– oder EVOD-Starterset um qualitativ hochwertige Geräte handelt, bedürfen sie einer regelmäßigen Pflege. Das verlängert nicht nur deren Lebensdauer, sondern stellt auch die Funktionalität auf Dauer sicher.

Allzeit unter Dampf bleiben: Verdampfer reinigen und pflegen

Auch bei der E-Zigarette gibt es Verschleißteile, die trotz bester Behandlung früher oder später ausgetauscht werden müssen. Wie lange nun ein Verdampfer bzw. ein Atomizer durchhält, ist vom Modell selber als auch von dessen Pflege abhängig. Der Zeitraum kann also zwischen einigen Tagen und mehreren Monaten variieren.

Das gängigste Mittel zum Reinigen von Verdampfern ist übrigens ganz normales Wasser. Es muss also noch nicht einmal destilliertes Wasser sein, denn die Lebensdauer eines Verdampfers wird durch normales Wasser nicht beeinträchtigt. Also einfach Verdampfer vom Akku schrauben, Atomizer entfernen und anschließend mit Wasser durchspülen und durchtrocknen lassen. Bei hartnäckigen Verschmutzungen kann auch das Einlegen in hochprozentigen Alkohol wie beispielsweise Wodka zum gewünschten Ergebnis führen.

Dazu wird der Verdampfer einfach 12 Stunden in Wodka eingelegt, anschließend mit Wasser abgespült und mit einem Tuch getrocknet. Es empfiehlt sich, den Verdampfer noch eine Weile liegen zu lassen, damit das Wasser auch an unzugänglichen Stellen verdunstet. Wer gerade keinen Wodka zur Hand hat oder diesen lieber zum Trinken verwenden möchte, kann den Verdampfer auch für 20 Minuten in kochendes Wasser legen. Auch hier gilt wieder: Anschließend auspusten, trocknen und ein paar Stunden liegen lassen.

Für die Reinigung von Zwischenräumen kann es aber auch schon ein Papiertaschentuch tun. Das gilt insbesondere für die Bereiche zwischen Tank und Mundstück, da sich hier besonders gerne Kondenswasser bildet. Auch Gewinde und Kontakte sollten regelmäßig mit einem Taschentuch aufpoliert werden, um die Stromversorgung sicherzustellen. Sollte ein Verdampfer trotz sorgfältiger Pflege einmal nicht wie gewünscht funktionieren, kann dies auch andere Gründe haben, auf die wir [HIER] genauer eingehen.

Dryburn: Ablagerungen einfach verdampfen lassen

Beim Dryburn (Trockenbrennen) geht es darum, die Heizwendel von Ablagerungen zu befreien, indem sie trocken aktiviert wird, also ohne den Zufluss von Liquid. Dazu wird die Heizwendel zunächst freigelegt, wozu es nötig sein kann, die Kappe vom Verdampferkopf zu hebeln, wie das beispielsweise beim EGO-Starterset getan werden muss. Es wird also nur die Basis mit aufgesetztem Verdampferkopf auf den Akku geschraubt und dieser anschließend für wenige Sekunden aktiviert. Die kurzen Intervalle (1-2 Sekunden) sind nötig, damit die Heizwendel nicht durchbrennt. Der Dryburn sollte jedoch als die letzte Methode zur Wartung bzw. Reinigung angesehen werden, um die Lebensdauer des Verdampferkopfes noch für ein Weilchen zu verlängern.

Führen sämtliche der hier genannten Maßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg, bleibt letztlich nur der Kauf von einem neuen Verdampferkopf als Alternative. Es empfiehlt sich daher, diesen auch immer gleich auf Vorrat zu bestellen, denn schließlich handelt es sich dabei um ein Verschleißteil.

Pflege am Akku

Am Akku kann im Vergleich zum Verdampfer nicht viel getan werden. Es versteht sich von selbst, dass Flüssigkeiten davon ferngehalten werden sollten. Die Kontakte sollten regelmäßig mit einem trockenen Papiertaschentuch gereinigt werden. Gerade bei Akkus mit eGo-Gewinde (z.B. beim EGO- und EVOD-Starterset) sollten auch dessen Innenseiten gereinigt werden, da sich hierhin gerne mal Reste von E-Liquid verirren.

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