Akkuleistung: Was bedeuten die mAh Angaben bei Akkus?

Wissenswertes zur Kapazität von Akkus

Wenn die Kapazität von Akkus verglichen werden soll, dann ist oftmals die Rede von Milliamperestunden (MAh). Mit ihnen lässt sich ermessen, wie lange ein Akku hält, bevor er wieder ans Ladegerät muss. Grundsätzlich gilt also, dass ein Akku umso länger hält, je mehr Milliamperestunden er zu speichern imstande ist.

Was ist eine Milliamperestunde?

Die Milliamperestunde ist eine Maßeinheit dafür, wie viel elektrische Energie über einen bestimmten Zeitraum abgegeben werden kann und wird in der Regel dazu verwendet, die Kapazität von Akkus zu quantifizieren. Ein Akku mit 650 Milliamperestunden kann beispielsweise über sechseinhalb Stunden ein Ampere abgeben, bevor er komplett entleert ist. Gerade Verdampfer, die etwas mehr Strom benötigen (wie z.B. Dual Coils mit zwei gleichzeitig betriebenen Heizwendeln), können mit Akkus, die eine hohe Kapazität aufweisen, deutlich länger betrieben werden. Diese Kapazität macht sich aber auch äußerlich bemerkbar, denn je höher diese ausfällt, desto größer ist auch der Akku.

Wer sich etwas näher mit der Technik hinter E-Zigaretten befasst, wird um ein paar theoretische Grundlagen über Milliamperestunden nicht herumkommen. Denn anhand dieser Einheit lässt sich beispielsweise ermessen, wie viele Züge mit einer Akkuladung getätigt werden können oder für welchen Zeitraum ein Akku geeignet ist, ehe er geladen und ein Ersatzakku aufgeschraubt werden muss. Dazu ist es natürlich auch wichtig zu wissen, wie viel Strom der Verdampfer benötigt.

So wird die Lebensdauer eines Akkus berechnet

Zuerst wird die Voltzahl durch die Ohmzahl geteilt, also Spannung durch Widerstand. Die meisten Standardakkus geben eine Spannung von 3,7 Volt ab. Kommt darauf ein Verdampfer mit 2,2 Ohm zum Einsatz, käme als Ergebnis dieser Berechnung 1,68 Ampere heraus. Dieser Wert entspricht nun 1.680 Milliamperestunden. Unter Zuhilfenahme spezieller Rechner lässt sich nun die Dauer in Stunden ausrechnen, bis die Kapazität eines Akkus zuneige geht. Wird der oben beschrieben Verdampfer nun auf einen Akku mit 1.000 Milliamperestunden geschraubt, lässt sich ungefähr 500 Mal an der E-Zigarette ziehen. Das entspricht, je nach Rauchverhalten, in etwa 35 normalen Tabakzigaretten.

Zu beachten ist dabei noch, dass es gerade bei der Ohmzahl zu Abweichungen kommen kann. Bei den Widerständen in Verdampfern kommt es erfahrungsgemäß immer wieder zu Abweichungen von bis zu plus oder minus 0,2 Ohm. Die exakte Dauer lässt sich also in den seltensten Fällen berechnen.

Was tun bei zu wenig Kapazität?

Was kann nun eigentlich unternommen werden, wenn der Akku nicht die gewünschte “Reichweite” mitbringt, um einen ganzen Tag durchzuhalten. In dem Fall gibt es mehrere Möglichkeiten. Die einfachste Lösung liegt darin, einfach einen geladenen Ersatzakku mitzunehmen. Fällt auch dessen Kapazität eher gering aus, kann auch auf mobile Ladestationen wie beispielsweise die Powerbank 13000 MAh ausgewichen werden. Dabei handelt es sich um einen externen Akku, der also nicht direkt mit dem Verdampfer verbunden wird. Vielmehr wird ein leerer Akku darin eingesetzt und aufgeladen.

Solche Geräte eignen sich wegen der großen Reserven sowohl als Ladeset für E-Zigaretten als auch dazu, andere Elektrogeräte wie Smartphones oder Tablets mit Energie zu versorgen. Praktisch sind solche Geräte vor allem auf Reisen, wenn kleine E-Zigaretten bevorzugt werden. Für Industrieakkus, die für gewöhnlich in einem AkkuträgerVerwendung finden, sind diese Geräte wegen fehlender Anschlüsse meist weniger geeignet. Dafür sind diese aber auch von Haus aus mit deutlich höheren Kapazitäten von 2.000 oder mehr MAh ausgestattet. Darüber hinaus ist es natürlich immer sinnvoll, auch stets ein Ladegerät bzw. das entsprechende Ladeset für E-Zigaretten mitzunehmen.

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